„Großes Potenzial“

Geplant war es nicht, dass in der zweiten Halbzeit des Testspiels zwischen dem Verbandsligisten VfB Neckarrems und dem Zweiten der Landesliga, den Sportfreunden Schwäbisch Hall, aufseiten der Gäste eine Mannschaft auflief, in der keiner älter als 20 Jahre war. Der 40-jährige Trainer der Sportfreunde, Thorsten Schift, klärt auf.
Herr Schift, haben Sie sich zu Beginn der zweiten Halbzeit eventuell zum ersten Mal alt gefühlt?
Thorsten Schift: (lacht) Nein, denn ich kenne alle Spieler ja sehr gut, da ich in der vergangenen Saison die A-Junioren trainiert habe.
Wie kam es dazu, dass in der zweiten Hälfte zwei Spieler des Jahrgangs 1999, zwei des Jahrgangs 2000, fünf des Jahrgangs 2001 und zwei des Jahrgangs 2002 spielten?
Wir hatten einige Verletzte, kurzfristig fielen dann auch noch Philipp Minder, Johannes Beez und Serkan Uygun aus. So hat sich dann die Aufstellung ergeben. Die Partie endete 3:3 gegen den klassenhöher spielenden VfB Neckarrems. Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht. Aber es ist ja nicht so, dass wir hier auf einmal einen Jugendwahn betreiben. Es geht vielmehr um Qualität. Diese jungen Spieler haben ein großes Potenzial. Wir sind überzeugt davon, dass sie es auch in den Ligen, in denen wir mit unserer Aktiven Mannschaft spielen, schaffen können. In der Rückrunde werden drei weitere A-Jugendliche regelmäßig bei den Aktiven mittrainieren. Sie sprechen von Ligen … Natürlich, wir wissen ja nicht, ob wir in der kommenden Saison in der Landes- oder in der Verbandsliga spielen werden. Beides ist möglich. Aber wir planen bereits jetzt den Kader für die kommende Spielzeit. Und diesen stellen wir unabhängig von der Ligenzugehörigkeit zusammen. 95 Prozent dieser Mannschaft werden auch in der kommenden Runde für uns spielen.
Wie bewerten Sie die Vorbereitung auf die Rückrunde?
Ich bin trotz der Verletzungen sehr zufrieden. Wir haben mit Serkan Uygun und Michael Martin zwei starke Zugänge erhalten, andere, wie Tim Richter, haben sich sehr gut entwickelt. ruf