90 Minuten mit Robin Woitke

Seit der F-Jugend da
Er stammt aus einer richtigen Sportfreunde-Familie. „Schon sein Opa saß auf der Tribüne, als ich noch gespielt
habe“, erinnert sich Thorsten Schift.
Robin Woitke spielt seit der F-Jugend für den Verein, das Wort „Eigengewächs“ trifft also bei ihm zu 100 Prozent zu. Der 20-Jährige musste in dieser Saison lange zuschauen, denn in der Vorrunde erlitt der Linksverteidiger einen Knöchelbruch gegen Leonberg. „Die Verletzung hat ihn natürlich etwas zurückgeworfen. Aber jetzt kommt er immer besser in Form. Als
junger Spieler hat er noch viel Entwicklungspotenzial“, sagt Schift. In der Partie gegen Sindringen wird Woitke defensiv kaum gefordert, da die Gäste nur ganz selten nach vorne kommen. In die Offensive schaltet sich der Linksfuß gelegentlich mit ein. Zehn Minuten vor Schluss prallt er mit Sindringens Chris Baier im Mittelfeld zusammen. Woitke sieht dafür die
einzige gelbe Karte des Spiels. Nach 84 Minuten darf Woitke zum Duschen, für ihn kommt Daniel Dahmen in die
Partie. „Er hat viel Dynamik, was wichtig ist auf der Außenbahn. Ich hoffe, dass er verletzungsfrei bleibt, um die
nächsten Schritte zu machen“, erklärt sein Trainer. tav