Landesliga: Vorrunde beenden, dann die Liga halbieren

 

Ein Modell kristallisiert sich bei den Amateurfußballern heraus. Dies soll bei Videokonferenzen mit den Klubs besprochen werden.
Beim Württembergischen Fußballverband (WFV) werden intensive Überlegungen angestellt, mit welchem Modus es weitergehen soll, wenn wieder gespielt werden könnte. Dabei kristallisiert sich ein Modell heraus: Die Vorrunde sollte beendet werden. Anschließend würde eine Liga geteilt. Die vordere Hälfte der Mannschaften spielt um den Aufstieg, die übrigen Teams kämpfen um den Klassenverbleib. Damit würde die Anzahl der Partien verringert werden.
In der Pressemitteilung des WFV heißt es nämlich: „Vor dem Hintergrund der im Rahmen der Bund-Länder-Beratungen getroffenen Entscheidung, den Teil-Lockdown bis zum 10. Januar 2021 zu verlängern, bestehen zwischenzeitlich erhebliche Zweifel, ob in größeren Staffeln ab 17 Vereinen die Meisterschaftsrunden noch unter zumutbaren Bedingungen vollständig zu Ende gespielt werden können. In kleineren Staffeln scheint dies indes weiterhin möglich.“ Doch der WFV will nicht alleine entscheiden, sondern bezieht die Vereine mit ein. „Entsprechend den Vorgaben der Spielordnung, wonach die betroffenen Vereine vor einer Entscheidung angehört werden müssen, sind deshalb nun Videokonferenzen wie folgend mit den Vereinen der überbezirklichen Spielklassen anberaumt. Die Landesliga-Staffeln eins war am Dienstag 08.12.2020 zum Online-Meeting eingeladen. „Im Rahmen dieser Videokonferenzen wird der Spielausschuss auch Einzelheiten erläutern, wie Modelle mit Auf- und Abstiegsrunden nach abgeschlossenen Vorrunden aussehen können. Vorbild kann dabei das für die Landesliga, Staffel vier, bereits vor Saisonbeginn beschlossene Modell sein, für die mit Blick auf die Staffelgröße und die dortigen Witterungsverhältnisse von vornherein wenig Aussicht bestand, eine komplette Meisterschaftsrunde zu spielen“, so der WFV.
Während es bei den Aktiven also konkrete Überlegungen gibt, ist für die anderen Altersstufen bislang noch nichts geplant. Für den Spielbetrieb der Jugend will der Spielausschuss zeitnah ebenfalls Vorschläge erarbeiten und auch insoweit Vereine und Bezirke in den Prozess miteinbeziehen.